Kläger beendet die Ära "Elektro-Installationsartikel"
1959 hatte Ing. Gerhard Kläger die Idee Schalterdosen aus Kunststoff zu fertigen. Damals eine „revolutionäre“ Idee mit einem noch jungen Verfahren, dem Kunststoffspritzguss. Er gründete das Unternehmen GKD (Gerhard Kläger Dornstetten) und produzierte zunächst Elektroinstallationsartikel, die als Kläger-Eigenprogramm patentiert und bis zum heutigen Tag vertrieben werden.
In den Folgejahren der Gründung wurde folgerichtig ein eigener Formenbau eingerichtet. Der gute Ruf bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit und technischen Innovationen eilte voraus, so dass auch andere Kunststoffprodukte für die unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen, nachgefragt und in der Folge das Produktionsprogramm um Produkte für Dritte ergänzt wurde. Dies war der Ursprung der Herstellung von Kunststoffteilen und Spritzgusswerkzeugen im Kundenaufrag.
Seit 1996 beschäftigen wir uns nun mit dem Keramikspritzguss (CIM für Ceramic Injection Molding) und dieser Bereich entwickelte sich außerordentlich positiv. Mit den im Haus vorhandenen Bereichen Engineering, Formenbau und Spritzguss decken wir die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung ab und unterstützen unsere Kunden vollverantwortlich bei der Umsetzung ihrer Produktideen in verkaufsfertige Produkte.So positiv sich die Keramik- und Kunststoffproduktion entwickelt hat, so gegenläufig war die Entwicklung im Bereich der Elektroinstallationsartikel. Durch den am Markt vorhandenen Preisdruck war es uns als mittelständisches, deutsches Unternehmen nicht möglich in die erforderlichen Produktinnovationen zu investieren.
Zusätzliche gesetzliche Vorgaben durch die EU forcierten die negative Geschäftsentwicklung in diesem Bereich, so daß wir uns mittlerweile zu dem Schritt gezwungen sehen, das Produktprogramm der Kläger-Elektroinstallationsartikel zum 31.03.2012 einzustellen.
Gerne bedienen wir Sie bis zum genannten Termin mit den noch vorhandenen Artikeln aus unserem Lager.


